Archäologischer Park und Königsgräber: Paphos zu Fuß
Aktualisiert 8. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit
Der Archäologische Park und die Königsgräber gehören zur selben UNESCO-Welterbestätte, sind aber keine kompakte Attraktion. Der Parkeingang liegt am Hafen von Kato Paphos. Die Gräber liegen weiter nördlich und haben eigenen Eingang und Eintritt. Beides zwischen Mittagessen und Sonnenuntergang abzuhaken ist der typische Fehler.
Zuerst zu den Mosaiken
Betritt den Archäologischen Park am Hafen und sieh zuerst die Mosaiken der römischen Villen. Die Häuser des Dionysos, Theseus, Aion und Orpheus sind der Kern; außerdem gehören Odeon, Agora und Saranta Kolones zum Gelände. Große Teile liegen ohne Schatten auf unebenem Boden.
Das offizielle Tourismusportal nennt 4,50 € für den Park und weitere 2,50 € für die Königsgräber. Genannt werden täglich 08:30–19:30 Uhr vom 16. April bis 15. September und 08:30–17:00 Uhr vom 16. September bis 15. April. Weihnachten, Neujahr und orthodoxer Ostersonntag sind Schließtage. Zeiten und Preise können sich ändern; prüfe sie vor dem Besuch beim Department of Antiquities.
Danach zu den Gräbern
Die Königsgräber sind in Fels gehauene Grabkammern, keine Gräber von Königen. Größe und Säulenhöfe erklären den Namen. Der Fußweg vom Hafen ist möglich, verlängert aber einen ohnehin sonnigen Besichtigungstag. Bus oder kurzes Taxi sparen Kraft.
Plane getrennte Zeitblöcke. Die Mosaiken brauchen Ruhe, in den Gräbern steigst du über Stein hinab und hinauf. Trage geschlossene Schuhe, nimm Wasser mit und unterschätze die Mittagshitze im Sommer nicht.
Zugänglichkeit und ehrlicher Plan
Offizielle Angaben beschreiben den Park als teilweise rollstuhlgängig. Bei den Königsgräbern sind Eingang und obere Ansicht zugänglich, die Kammern werden von oben betrachtet. Lass aktuelle Bedingungen vom Personal bestätigen, statt eine durchgehend stufenfreie Route anzunehmen.
Für die meisten passt: Park früh, schattige Pause, Gräber später. Hast du nur 2 Stunden, wähle Mosaiken und Hafenruinen. Bei Hitze oder eingeschränkter Mobilität ist das Aufteilen besser als ein historischer Ausdauertest.